ZIP 2017, 1825

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0723-9416 Zeitschrift für Wirtschaftsrecht ZIP 2017 RechtsprechungInsolvenz- und SanierungsrechtInsO §§ 208, 210; ZPO §§ 108, 708, 711; EGGVG §§ 23 ff.; HintG HE §§ 5, 31, 22; BGB § 233Zur Zulässigkeit der Auszahlung eines durch den Insolvenzverwalter hinterlegten Betrags trotz Anzeige der Masseunzulänglichkeit InsO§ 208 InsO§ 210 ZPO§ 108 ZPO§ 708 ZPO§ 711 EGGVG§§ 23 ff. HintG HE§ 5 HintG HE§ 31 HintG HE§ 22 BGB§ 233 OLG Frankfurt/M., Beschl. v. 03.01.2017 – 20 VA 3/16 (nicht rechtskräftig; AG Frankfurt/M.)OLG Frankfurt/M.Beschl.3.1.201720 VA 3/16nicht rechtskräftigAG Frankfurt/M.

Leitsätze des Gerichts:

1. Hat der zur Zahlung verurteilte Insolvenzverwalter in Ausübung seiner Befugnis nach § 711 ZPO zur Abwendung der Zwangsvollstreckung aus einem nach § 708 ZPO ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbaren Urteil Geld hinterlegt, steht die nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils erfolgte Anzeige der Masseunzulänglichkeit nach § 208 Abs. 1 InsO und das daraus folgende Vollstreckungsverbot des § 210 InsO einer Auszahlung des hinterlegten Betrags an den Gläubiger nicht entgegen.
2. Bei der Hinterlegung von Geld als Prozesssicherheit i. S. v. §§ 108 ff. ZPO erwirbt der Gläubiger ein gesetzliches Pfandrecht i. S. d. § 233 BGB an dem Rückzahlungsanspruch des Hinterlegers gegen die Landeskasse.

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