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Noerr steigert Umsatz 2020 in Deutschland um 9,3 Prozent auf 253 Mio. Euro

Die Kanzlei Noerr hat ihren Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2020 fortgesetzt: Von Januar bis Dezember 2020 erwirtschafteten die deutschen Büros einen Umsatz von 253 Mio. Euro (Vorjahr: 231,5 Mio. Euro) – das entspricht einem Plus von 9,3 Prozent. Weltweit verbesserte sich der Kanzleiumsatz um 7,6 Prozent auf 271,6 Mio. Euro (Vorjahr: 252,4 Mio. Euro). An den Standorten in Mittel- und Osteuropa setzte Noerr 18,6 Mio. Euro um (Vorjahr: 21 Mio. Euro).

Frankfurt, 14. April 2021.

Zum Stichtag 31.12.2020 waren weltweit 573 Anwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Paralegals für Noerr tätig (Vorjahr: 573), davon in Deutschland 468 (Vorjahr: 463). Insgesamt beschäftigte die Kanzlei zum Stichtag 1.166 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2019: 1.187), davon 980 in Deutschland (Vorjahr: 995).

„Wir freuen uns, dass wir unsere qualitative Wachstumsstrategie im vergangenen Jahr trotz der Corona-Krise fortsetzen konnten, und sehen uns auch für 2021 auf einem guten Weg“, sagte Co-Sprecher Dr. Torsten Fett. „Dank des großartigen Engagements unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir die besonderen Herausforderungen des vergangenen Jahres mit Bravour gemeistert“, ergänzte Co-Sprecher Dr. Alexander Ritvay.

Führende Position im Gesellschaftsrecht

Im Geschäftsjahr 2020 hat Noerr die Position als führende, unabhängige Kanzlei für Gesellschaftsrecht sowie Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions/M&A) gezielt ausgebaut, u. a. sind mit Dr. Harald Selzner, Rainer Wilke, Dr. Martin Neuhaus und Dr. Natalie Daghles vier renommierte Partner einer US-Kanzlei in das Düsseldorfer Büro von Noerr gewechselt.

„Wir werden die Beratung unserer Mandanten bei komplexen und grenzüberschreitenden Transaktionen und unseren Marktanteil langfristig weiter ausbauen”, sagte Alexander Ritvay. „Unsere neuen Partner verfügen gerade in diesen Bereichen über eine beeindruckende Erfolgsbilanz und passen hervorragend zu unserer Strategie.” 

Zu den herausragenden Mandaten im Fachbereich Gesellschaftsrecht zählte im vergangenen Jahr die Beratung im Zusammenhang mit der ersten Insolvenz eines DAX-Konzerns: Als Lead Counsel hat Noerr das Insolvenzverfahren von Wirecard sowie die Veräußerung verschiedener Tochtergesellschaften begleitet. 

Weitere Höhepunkte waren die Beratung der Deutschen Finanzagentur bei einem Stabilisierungspaket für die TUI AG, die Beratung der Schwarz Gruppe beim Erwerb des Entsorgungsgeschäfts von SUEZ in mehreren europäischen Ländern sowie bei der Übernahme von zahlreichen Real-Märkten.

Auch renommierte Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) vertrauten bei ihren Transaktionen auf den Rat von Noerr, u. a. KPS Capital Partners beim Erwerb des Walzengeschäfts von Norsk Hydro. Weitere Mandanten, die von Noerr in gesellschaftsrechtlichen Fragen beraten wurden, waren u. a. Volkswagen Financial Services, die Handelsunternehmen Ceconomy sowie Tengelmann, der französische Mode-Konzern Kering und der japanische Elektrokonzern Panasonic.

Neben Wirecard haben Noerrs Insolvenzrechtler auch andere Unternehmen unterstützt, u. a. die Fluggesellschaft Condor

Im Kapitalmarktrecht hat Noerr u.a. Fresenius Medical Care bei der Platzierung von Anleihen beraten sowie die börsennotierte RIB Software beim Übernahmeangebot des französischen Elektronik-Konzerns Schneider Electric begleitet. Darüber hinaus hat die Kanzlei Rocket Internet bei einem öffentlichen Delisting-Rückerwerbsangebot an die Aktionäre der Gesellschaft unterstützt. 

Hohe Zuwächse im Bereich Prozessführung

Besonders kräftig fiel das Wachstum im Fachbereich Prozessführung, Schiedsverfahren & ADR aus. „Bei der Vertretung von Unternehmen vor Gericht und in Schiedsverfahren konnten wir deutliche Zuwächse verzeichnen“, sagte Torsten Fett. „Zudem haben wir zahlreiche Unternehmen bei Compliance-Mandaten und internen Ermittlungen beraten, darunter einige DAX-Konzerne.“ 

So vertritt Noerr die Interessen von Rückversicherern und Unternehmen im Zusammenhang mit der Regulierung von Schäden durch Betriebsunterbrechungen. Deutlich zugenommen haben zudem die Vertretung von Unternehmen in Organhaftungsverfahren sowie die Mandatierung in gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten und Post-M&A-Verfahren. Im ersten vom Bundesgerichtshof entschiedenen Musterfeststellungsverfahren hat Noerr das betroffene Unternehmen erfolgreich vertreten. 

Noerr berät Bundesregierung beim Kohleausstieg 

Die Beratung der Bundesregierung beim Ausstieg aus der Braunkohleverstromung zählte zu den Top-Mandaten im Bereich Regulierung. Noerr hat das zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowohl beim Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes als auch beim Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages mit den Betreibern von Braunkohle-Großkraftwerken begleitet.



Verlag Dr. Otto Schmidt vom 15.04.2021 08:45

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