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Clifford Chance berät Siemens bei 10 Milliarden US-Dollar Anleihe

21. April 2021 - Die internationale Anwaltssozietät Clifford Chance hat Siemens bei seiner jüngsten Anleiheemission in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar, einschließlich einer Privatplatzierung an den US-Märkten gemäß Rule 144A des U.S. Securities Act, beraten.

Die Anleihe wurde von der Siemens Financieringsmaatschappij N.V. emittiert, wird von der Siemens Aktiengesellschaft garantiert und ist für Siemens die bislang größte der Unternehmensgeschichte sowie die zweitgrößte US-Dollar-Finanzierung eines deutschen Unternehmens seit dem Jahr 2000.

 

Die Anleihe umfasst eine variabel verzinsliche Tranche mit Volumen von 1 Milliarde US-Dollar, deren Verzinsung an den Compounded SOFR (Secured Overnight Financing Rate) gebunden ist, sowie sechs fest verzinsliche Tranchen mit Zinssätzen zwischen 0,400 % und 2,875 %, Volumina zwischen 1,25 und 1,75 Milliarden US-Dollar sowie Laufzeiten zwischen zwei und 20 Jahren. Siemens ist damit das erste deutsche Industrieunternehmen, das eine SOFR-Tranche emittierte.

 

Das Bankenkonsortium wurde von J.P. Morgan und Morgan Stanley als Joint Global Coordinator angeführt und bestand aus elf weiteren Banken, die als Joint Bookrunner agierten.

 

Siemens beabsichtigt, den Erlös aus der Anleiheemission im Wesentlichen zur Refinanzierung des Erwerbs von Varian durch Siemens Healthineers zu verwenden. Ein Clifford Chance Team um Partnerin Dr. Bettina Steinhauer beriet den Siemens-Konzern bereits bei dem Brückenkredit in Höhe von 15,2 Milliarden Euro zur Finanzierung der Übernahme.

 

Das grenzüberschreitende Beratungsteam von Clifford Chance mit Rechtsanwälten aus Frankfurt, München, Amsterdam und New York stand unter der Leitung der Partner Sebastian Maerker und Dr. George Hacket (Capital Markets, Frankfurt).



Verlag Dr. Otto Schmidt vom 22.04.2021 09:17

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