Investorensuche für insolvente San Francisco Coffee Company München läuft

31.07.2020

San Francisco Coffee Company ist zahlungsunfähig - Bekannter Franchise-Geber für Kaffee- und Sandwichbars muss Insolvenzantrag stellen

Dr. rer. pol. Max Liebig zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt

Investorensuche läuft

München, 30. Juli 2020. Die San Francisco Coffee Company München GmbH (SFCC), mit früher bis zu 17 Niederlassungen eine der namhaftesten Coffee-Shop Ketten in Süddeutschland, ist zahlungsunfähig und musste daher nun Insolvenzantrag stellen. Der vom Amtsgericht München bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Dr. rer. pol Max Liebig von der Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter ist derzeit dabei, sich einen Überblick über das Unternehmen zu verschaffen. Parallel dazu hat die Suche nach einem neuen Investor zur Fortführung des Franchise-Unternehmens und zur Übernahme der Marke begonnen.

SFCC wurde im Mai 1999 in München gegründet und wollte „Coffee Places“ nach dem Motto „California lifestyle and dreaming“ gestalten und betreiben. Das Ziel beschrieben die Gründer so: höchste europäische und amerikanische Standards in Qualität, Professionalität und Design zu vereinen, um Kaffeegenuss zu einem einmaligen Erlebnis zu machen.

Diese Idee fand in der Folge großen Anklang: Dem ersten SFCC Coffee Place in der Liebigstraße folgten sieben weitere allein in München. Im Laufe der Jahre kamen zehn weitere Standorte in Berlin, Ingolstadt, Pocking, Regensburg, Stuttgart und Abu Dhabi hinzu.

Zunehmende Verluste aus dem Betrieb der eigenen Coffee Places führten 2018 zu einem Wechsel der Gesellschafter und des Geschäftsmodells. Die zu diesem Zeitpunkt elf eigenen Kaffeebars sollten in der Folge - bis auf die Flagship- Location am Odeonsplatz (im August 2019 geschlossen) - an SFCC-Franchisenehmer übertragen werden. Dies gelang weitestgehend, wobei es im Zuge der Corona-Krise zu weiteren Schließungen kam. Aktuell sind noch sechs SFCC Coffee Places in München (4), Regensburg und Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) geöffnet.

Für die Franchisenehmer stellte die SFCC neben den Lokalitäten (als Untermieter) auch die Markennutzung sicher. Über eigene Arbeitnehmer verfügte sie zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung nicht mehr.

Weitere Informationen

Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig ist aufgrund seines betriebswirtschaftlichen Hintergrunds fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der Not leidenden Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Ende 2017 schloss er sich der Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter an, die seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den führenden Kanzleien in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht, insbesondere in komplexen und grenzüberschreitenden Verfahren in Deutschland zählt. Dr. Max Liebig gehört zu den meistbestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland.

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