Veritas AG: Insolvenzverwalter und Betriebsrat vereinbaren Interessenausgleich und Sozialplan

13.10.2020

Im Rahmen des Restrukturierungsprozess der weltweit agierenden Veritas Gruppe haben sich der im Bereich „Automotive“ erfahrene Sanierungsexperte Dr. Jan Markus Plathner und sein Team von der bundesweit tätigen Kanzlei Brinkmann & Partner und der Betriebsrat der Veritas AG auf einen Interessenausgleich und Sozialplan geeinigt. Danach sind 54 Mitarbeitende des indirekten Bereiches, also Overhead und Verwaltung, der Veritas AG von einer Kündigung betroffen. Diese werden ab dem 21. Oktober persönlich durch die Insolvenzverwaltung informiert. Die Maßnahme ist notwendig, um der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens und dem Marktumfeld Rechnung zu tragen. Insgesamt bleiben bei der Veritas AG nach aktuellem Stand 1.222 Arbeitsplätze erhalten.

Parallel zu den Kündigungen sieht der Interessenausgleich teils umfangreiche Umstrukturierungen in der Verwaltung vor, die bis zum Jahresende umgesetzt werden sollen. Im Wesentlichen geht es dabei um die Straffung der Organisation mittels Konsolidierung von Bereichen und Abteilungen.

Die gefundene Einigung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Gläubigerausschusses im Insolvenzverfahren der Veritas AG.

Parallel zu den strukturellen Anpassungen laufen die Suche nach einem Investor und der angestoßene Sanierungsprozess weiterhin auf Hochtouren. Es werden intensive Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten geführt. Mit einem Ergebnis wird nach aktuellem Stand zum Jahreswechsel gerechnet.

Der Geschäftsbetrieb konnte dank der Mitarbeitenden und Kunden weiter stabilisiert werden.

Gelnhausen, 13. Oktober 2020

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