ZIP 1993, 778

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP1993RechtsprechungRechtsprechung zum Insolvenz- und SanierungsrechtAnfG § 2Berücksichtigung des Ablaufs der Verjährungsfrist bei der Berechnung des titulierten Hauptanspruchs gegen den Anfechtungsgegner im Falle der GläubigeranfechtungAnfG§ 2OLG Köln, Urt. v. 21.12.1992 – 2 U 132/92 (rechtskräftig; BGH ZIP 1992, 1089 = EWiR 1992, 441 (Marotzke/Assmann))OLG KölnUrt.21.12.19922 U 132/92rechtskräftigBGHZIP 1992, 1089EWiR 1992, 441 (Marotzke/Assmann)

Leitsätze des Gerichts:

1. Forderungen, denen Schuldner im Zeitpunkt der Gläubigeranfechtung bei der Vollstreckung aus dem Titel die Einrede der Verjährung hätte entgegensetzen können, haben bei der Berechnung des titulierten Hauptanspruchs im Sinne des § 2 AnfG außer Betracht zu bleiben, zumindest dann, wenn der Anfechtungsgegner im Hinblick auf die eingetretene Verjährung den Einwand der unzulässigen Rechtsausübung erhebt.
2. Könnte der Schuldner dem Vollstreckungszugriffmit der Vollstreckungsgegenklage unter Berufung auf die gemäß § 218 BGB eingetretene Verjährung erfolgreich begegnen, so muß dem Anfechtungsgegner die gleiche Abwehrmöglichkeit zustehen.

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