ZIP 1999, 451

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP1999RechtsprechungInsolvenz- und SanierungsrechtGesO § 14 Abs. 1 Satz 1; GG Art. 14 Abs. 1Pflicht des Prozessbevollmächtigten des Gläubigers zur Empfehlung der Lektüre des Bundesanzeigers bei Erkennbarkeit wirtschaftlicher Schwierigkeiten des SchuldnersGesO§ 14GGArt. 14LG Meiningen, Beschl. v. 17.02.1999 – 4 T 24/99 (rechtskräftig)LG MeiningenBeschl.17. 2. 994 T 24/99rechtskräftig

Leitsätze des Gerichts:

1. Bei der Prüfung der verspäteten Anmeldung einer Forderung ist im Rahmen des § 14 Abs. 1 Satz 1 GesO auch die unmittelbar verfahrensgestaltende Wirkung des Art. 14 Abs. 1 GG zu berücksichtigen.
2. Von einem Prozessbevollmächtigten des Gläubigers kann erwartet werden, dass er diesen bei Erkennbarkeit wirtschaftlicher Schwierigkeiten des Schuldners auf die Möglichkeit der Eröffnung des Gesamtvollstreckungsverfahrens hinweist und ihm zur Beobachtung der Bekanntmachungsblätter rät.
3. Das Verschulden des anwaltlichen Vertreters hinsichtlich der Kenntnis der Verfahrenseröffnung ist dem Gläubiger zuzurechnen.

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