ZIP 2007, 604

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2007RechtsprechungVerfahrens- und VollstreckungsrechtEuGVVO Art. 34 Nr. 2Anerkennung eines Versäumnisurteils nur nach tatsächlicher und rechtzeitiger Kenntnisnahme des Urteilsinhalts durch den Beklagten („ASML“)EuGVVOArt. 34EuGH, Urt. v. 14.12.2006 – Rs C-283/05 (OGH Österreich)EuGHUrt.14.12.2006Rs C-283/05OGH Österreich

Urteilsausspruch:

Art. 34 Nr. 2 der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22.12.2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- oder Handelssachen ist dahin auszulegen, dass ein Beklagter „die Möglichkeit“, einen Rechtsbehelf gegen ein Versäumnisurteil einzulegen, nur dann hatte, wenn er tatsächlich Kenntnis von dessen Inhalt durch eine Zustellung erlangt hatte, die so rechtzeitig erfolgte, dass er sich vor dem Gericht des Ursprungsstaats verteidigen konnte.

Anmerkung der Redaktion:

Siehe hierzu den Kurzkommentar von Vogl, EWiR 2007, 79.

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