ZIP 2003, 613

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2003AufsätzeVolker Sander*

Die Beweiswirkung von Zahlungen zur Abwendung der Einzelzwangsvollstreckung
im subjektiven Tatbestand der Insolvenzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO

Zugleich Besprechung OLG Stuttgart, Urt. vom 13.11.2002 – 3 U 19/02, ZIP 2002, 2264

Der BGH hat mit Urteil vom 9.9.1997 in Abkehr von der bis dahin herrschenden Rechtsprechung entschieden, dass Zahlungen des Schuldners, die im Rahmen oder zur Abwendung der Einzelzwangsvollstreckung erfolgen, der Anfechtung nach § 30 Nr. 2 KO unterliegen.1 Diese Rechtsprechung wurde für den Geltungsbereich des § 131 Abs. 1 InsO bestätigt.2 Die hier zu besprechende Entscheidung des OLG Stuttgart widmet sich nunmehr der Frage, welchen Beweiswert solche Zahlungen für den Benachteiligungsvorsatz des Schuldners im Sinne des § 133 Abs. 1 InsO haben, wenn sie außerhalb der in § 131 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 InsO bestimmten Fristen erfolgen.3
*
Richter am LG, z.Zt. OLG Dresden
1
BGH ZIP 1997, 1929, dazu EWiR 1998, 37 (Gerhardt).
2
3
OLG Stuttgart ZIP 2002, 2264, dazu EWiR 2003, 171 (Winter).

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