ZIP 1989, 1205

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0723-9416 Zeitschrift für Wirtschaftsrecht ZIP 1989 Rechtsprechung IV. Rechtsprechung zum Insolvenz- und Sanierungsrecht KO §§ 3 Abs. 1, 59 Abs. 1 Nr. 1, 61 Abs. 1 Nr. 1, 138 ff, 145 Abs. 2, 147; SozPIG §§ 1, 4; BetrVG §§ 113 Abs. 1, 3, 111; BGB § 781; ZPO §§ 561 Abs. 2, 267Nachteilsausgleich als Masseforderung trotz späterer Vereinbarung eines Sozialplans KO§ 3 SozPIG§ 1 SozPIG§ 4 BetrVG§ 113 BetrVG§ 111 BGB§ 781 ZPO§ 561 BAG, Urt. v. 13.06.1989 – 1 AZR 819/87, (LAG Köln ZIP 1988, 52 EWiR § 113 BetrVG 1/88, 17 (Balz)) +BAGUrt.13.6.19891 AZR 819/87(LAG Köln ZIP 1988, 52 EWiR § 113 BetrVG 1/88, 17 (Balz)) +

Amtliche Leitsätze:

1. Der Rechtskraft nach § 145 Abs. 2 KO fähig ist nur die Eintragung einer Konkursforderung.
2. Die spätere Geltendmachung eines Masseanspruchs, der unrichtigerweise als Konkursforderung angemeldet und festgestellt worden ist, ist nicht ausgeschlossen.
3. Die Nachteilsausgleichsforderung, die während des Konkursverfahrens entsteht, ist eine Masseforderung (RAGE 49, 160 = ZIP 1986, 45 = EWiR § 113 BetrVG 1/86, 19 (Balz) = AP Nr. 13 zu § 113 BetrVG 1972)
4. Die nachträgliche Vereinbarung eines Sozialplans beseitigt nicht den Anspruch auf Nachteilsausgleich. Die Abfindungsleistung, die der Arbeitnehmer aufgrund des Sozialplans erhalten hat, sind aber auf die Nachteilsausgleichsforderung anzurechnen.

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