ZIP 1994, 116

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP1994RechtsprechungRechtsprechung zum Bank- und KreditsicherungsrechtBGB §§ 276, 826Pflicht des Terminoptionsvermittlers zur unmißverständlichen Aufklärung über Minimierung der Gewinnchance durch AufschlägeBGB§ 276BGB§ 826BGH, Urt. v. 16.11.1993 – XI ZR 214/92 (OLG Oldenburg) +BGHUrt.16.11.1993XI ZR 214/92OLG Oldenburg

Amtliche Leitsätze:

1. Terminoptionsvermittler haben optionsunerfahrene Kunden unmißverständlich, schriftlich und in auffälliger Form darauf hinzuweisen, daß Aufschläge auf die Börsenoptionsprämie das Chancen-Risiko-Verhältnis aus dem Gleichgewicht bringen und dazu führen, daß die verbliebene, bei höheren Aufschlägen geringe Chance, insgesamt einen Gewinn zu erzielen, mit jedem Optionsgeschäft abnimmt.
2. An der Rechtsprechung, daß „aufklärungsrichtiges“ Verhalten vermutet wird, der Aufklärungspflichtige die Nichtursächlichkeit seiner Pflichtverletzung somit zu beweisen hat, wird festgehalten (Abgrenzung zu BGH NJW 1993, 3259).

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