ZIP 2008, 80

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2008RechtsprechungVertrags- und HaftungsrechtHGB § 89b Abs. 3 Nr. 2; BGB § 278Ausschluss des Handelsvertreterausgleichs nach Unternehmerkündigung nur bei eigenem Verschulden des HandelsvertretersHGB§ 89bBGB§ 278BGH, Urt. v. 18.07.2007 – VIII ZR 267/05 (OLG Koblenz)BGHUrt.18.7.2007VIII ZR 267/05OLG Koblenz

Leitsätze des Gerichts:

1. Für den Ausschlusstatbestand des § 89b Abs. 3 Nr. 2 HGB ist ein eigenes Verschulden des Handelsvertreters erforderlich; das Fehlverhalten einer Hilfsperson ist dem Handelsvertreter insoweit – anders als im Rahmen der Vorschrift des § 89a Abs. 1 HGB – nicht nach § 278 BGB zuzurechnen (im Anschluss an BGHZ 29, 275).
2. Der Grundsatz, dass ein Verschulden von Hilfspersonen nicht geeignet ist, den Ausgleichsanspruch auszuschließen, greift ausnahmsweise dann nicht ein, wenn ein Dritter, der nicht Vertragspartner ist, nach dem übereinstimmenden Willen der Beteiligten ausschließlich als Handelsvertreter für den Unternehmer tätig sein soll; in einem solchen Fall kann sich der Handelsvertreter nicht darauf berufen, dass der Dritte nur sein Erfüllungsgehilfe gewesen sei (im Anschluss an BGH, Urt. v. 23.1.1964 – VII ZR 162/62, VersR 1964, 428).

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