ZIP 2005, 914

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2005RechtsprechungInsolvenz- und SanierungsrechtInsO § 63; InsVV § 11 a.F.Zur Einbeziehung des Wertes einer vom Schuldner gemieteten Betriebsimmobilie in Berechnungsgrundlage für InsolvenzverwaltervergütungInsO§ 63InsVV§ 11LG Potsdam, Beschl. v. 08.03.2005 – 5 T 5/05 (nicht rechtskräftig; AG Potsdam)LG PotsdamBeschl.8.3.20055 T 5/05nicht rechtskräftigAG Potsdam

Leitsätze der Redaktion:

1. Vor Festsetzung der Vergütung für den Insolvenzverwalter ist den Verfahrensbeteiligten kein rechtliches Gehör zu gewähren.
2. Der Wert der gemieteten Betriebsimmobilien ist in die Berechnungsgrundlage einzubeziehen, sofern sich der vorläufige Insolvenzverwalter hiermit in nennenswertem Umfang befasst hat; ausreichend ist insoweit, dass er die Immobilien in Besitz genommen und deren Versicherungsschutz überprüft hat.
3. Bei Objekten mit einer sehr langen Restnutzungsdauer ist der Wert der Immobilie nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren zu bestimmen.
4. Die Regelvergütung für den vorläufigen Insolvenzverwalter kann von 25 % auf 35 % erhöht werden, sofern die quantitativen und qualitativen Kriterien des Normalfalls einer vorläufigen Insolvenzverwaltung überschritten werden (hier: Dauer von 2,5 Monaten, 33 Arbeitnehmer, Ausübung des Zustimmungsvorbehalts).

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