ZIP 2003, 1084

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2003RechtsprechungBank- und KreditsicherungsrechtBGB a.F. §§ 607, 276Kein Schadensersatzanspruch gegenüber der Bank wegen angeblich zur Insolvenz führender Kreditkündigung ohne Darlegung der UrsächlichkeitBGB§ 607BGB§ 276OLG Frankfurt/M., Urt. v. 10.01.2003 – 10 U 122/02 (rechtskräftig; LG Frankfurt/M.)OLG Frankfurt/M.Urt.10.1.200310 U 122/02rechtskräftigLG Frankfurt/M.

Leitsatz der Redaktion:

Kündigt die Bank unter Berufung auf ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen Kredite wegen wesentlicher Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Kreditnehmers, auf die sie wegen laufender Zwangsvollstreckungmaßnahmen schließt, und wird über das Vermögen des Schuldners später das Insolvenzverfahren eröffnet, kann dieser sich zur Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs nicht allein mit der Behauptung begnügen, allein die Kündigung habe ihn in die Insolvenz getrieben. Er muss die Ursächlichkeit der behaupteten Pflichtwidrigkeit für etwaige Schäden darlegen.

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