ZIP 2008, 1229

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2008RechtsprechungGesellschafts- und KapitalmarktrechtGmbHG § 64 Abs. 2Kein Vorrang der Massesicherungspflicht vor der Pflicht, von Konzerngesellschaften eingezahlte Gelder zur Begleichung von deren Schulden zu verwendenGmbHG§ 64BGH, Urt. v. 05.05.2008 – II ZR 38/07 (OLG Dresden)BGHUrt.5.5.2008II ZR 38/07OLG Dresden

Leitsatz des Gerichts:

Der Geschäftsführer einer GmbH verletzt seine Massesicherungspflicht aus § 64 Abs. 2 Satz 1 GmbHG auch dann, wenn er mit Geldern, die von anderen Konzerngesellschaften auf das Geschäftskonto der GmbH gezahlt worden sind, Schulden dieser Gesellschaften begleicht; seine Haftung ist aber nach § 64 Abs. 2 Satz 2 GmbHG ausgeschlossen, weil er bei den Auszahlungen angesichts des Zusammentreffens der Massesicherungspflicht mit der – durch § 266 StGB strafbewehrten – Pflicht zur weisungsgemäßen Verwendung der fremden Gelder mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns gehandelt hat.

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