ZIP 2013, 1387

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2013RechtsprechungInsolvenz- und SanierungsrechtInsO § 131 Abs. 2, §§ 143, 130, 133Zum Umfang des Nachweises der Gläubigerbenachteiligungsabsicht des Schuldners durch den InsolvenzverwalterInsO§ 131InsO§ 143InsO§ 130InsO§ 133OLG Koblenz, Beschl. v. 05.10.2012 – 2 W 522/12 (rechtskräftig; LG Koblenz)OLG KoblenzBeschl.5.10.20122 W 522/12rechtskräftigLG Koblenz

Leitsatz des Gerichts:

Besteht gem. § 131 Abs. 2 InsO eine Vermutungswirkung für die Gläubigerbenachteiligungsabsicht, weil durch Handlungen – hier Auszahlungen aus der Kasse – die Aktivmasse verkürzt und der Zugriff auf das Schuldnervermögen vereitelt, erschwert oder verzögert wird, ist es nicht Sache des Insolvenzverwalters, alle möglichen Entlastungstatsachen vorzutragen und zu widerlegen, sondern die Anfechtungsgegnerin muss die Begründung für die Vornahme dieser Handlungen vortragen und sich entlasten (in Anknüpfung an BGH, Urt. v. 9.10.2008 – IX ZR 59/07, ZIP 2008, 2183 = ZInsO, 2008, 1202).

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