ZIP 2004, 1684

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2004AufsätzeReinhard Bork*

Die Renaissance des § 133 InsO

Unter dem Vorsitz von Gerhart Kreft hat der IX. Zivilsenat des BGH in den zurückliegenden Monaten dem § 133 InsO und damit einer Vorschrift zu neuer Strahlkraft verholfen, die bislang ein Schattendasein führte und als wenig hilfreich galt.1 Die Veränderungen betreffen vor allem die Frage, wie sich die subjektiven Tatbestandsmerkmale der Norm prozessual nachweisen lassen. In der Praxis ist diese Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit verfolgt worden. Nicht wenige halten die Vorsatzanfechtung nunmehr für die Wunderwaffe des Insolvenzverwalters. Das gibt Anlass, sich mit den Möglichkeiten, aber auch mit den Grenzen des § 133 InsO zu beschäftigen. Kreft selbst hat die Diskussion in einem Aufsehen erregenden Vortrag vorangetrieben.2 Er hat damit der Fachwelt sein Abschiedsgeschenk als aktiver Richter präsentiert, die freilich hofft, dass er ihr auch weiterhin als hochkompetenter Gesprächspartner und origineller Impulsgeber zur Verfügung steht!
*
Dr. iur., Universitätsprofessor in Hamburg
1
Grundlegend BGHZ 155, 75 = ZIP 2003, 1506, dazu EWiR 2003, 1097 (G. Hölzle); vgl. ferner BGH ZIP 2004, 1512; BGH ZIP 2004, 1060, dazu EWiR 2004, 769 (Gerhardt); BGH ZIP 2004, 669, dazu EWiR 2004, 669 (O'Sullivan); BGH ZIP 2004, 319; BGH ZIP 2003, 1900; BGH ZIP 2003, 1799, dazu EWiR 2004, 25 (Gerhardt).
2
Veröffentlicht in KTS 2004, 205.

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