ZIP 1998, 1625

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP1998AufsätzeThomas Theißen*

Gesellschafterbürgschaften in der Insolvenz der OHG nach neuem Recht

Die am 1. Januar 1999 in Kraft tretende Insolvenzordnung bringt neben einer Vielzahl anderer Änderungen des bisherigen Insolvenzrechts eine markante Neuerung im Bereich der Haftung persönlich haftender Gesellschafter mit sich. Nach dem Vorbild des § 171 Abs. 2 HGB kann in der Insolvenz die Gesellschafterhaftung aus § 128 HGB nur noch vom Insolvenzverwalter geltend gemacht werden (§ 93 InsO). Hat ein Gesellschafter sich zusätzlich für eine Gesellschaftsschuld gegenüber einem Gläubiger verbürgt, tritt der Insolvenzverwalter bei der Geltendmachung der Haftungsansprüche in Konkurrenz zu diesem besonders gesicherten Gläubiger. Der Verfasser untersucht die sich aus dieser Konkurrenz ergebenden Folgen für die Entscheidung des Insolvenzverwalters, ob und zu welchem Zeitpunkt er die persönliche Haftung der Gesellschafter realisiert.
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

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