ZIP 2014, 1857

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2014AufsätzeChristian Brünkmans*

Die Unternehmensakquisition über einen Kapitalschnitt im Insolvenzplanverfahren

Unternehmensakquisitionen im Insolvenzverfahren wurden bisher weit überwiegend über einen Asset Deal gestaltet. Die wesentlichen Gründe lagen darin, dass ein Share Deal im Insolvenzverfahren nicht einfach durch den Insolvenzverwalter vollzogen werden konnte, sondern die Mitwirkung der Anteilsinhaber einerseits und die Entschuldung der Gesellschaft über einen Insolvenzplan andererseits erforderlich waren. Beides machte den Share Deal bisher unattraktiv, weil Altgesellschafter sich nicht selten ihre – insolvenzbedingt – wertlosen Geschäftsanteile teuer abkaufen lassen möchten und die Entschuldung der Gesellschaft wegen der Beschwerdemöglichkeiten gegen den Insolvenzplan rechtsunsicher war. Diese Hürden wurden mit Inkrafttreten des ESUG abgebaut, denn im Insolvenzplan kann gem. § 225a InsO nunmehr relativ beschwerdesicher auch gegen den Willen der Altgesellschafter die Übertragung der Geschäftsanteile auf einen Investor oder dessen Einstieg über eine Kapitalerhöhung geregelt werden. Der nachfolgende Beitrag stellt beide Optionen dar (II – III), insbesondere die rechtlichen Vorzüge eines Investoreneinstiegs über einen Kapitalschnitt (IV). Ferner werden Möglichkeiten und Grenzen der verbindlichen Regelung einer solchen Unternehmensakquisition auf der Grundlage einer Investorenvereinbarung im Vorfeld der rechtskräftigen Annahme des Insolvenzplans aufgezeigt (V).
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Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt, Assoziierter Partner, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

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