ZIP 2013, 181

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2013RechtsprechungInsolvenz- und SanierungsrechtInsO § 270 Abs. 2 Nr. 2Ablehnung der Eigenverwaltung wegen zu erwartender Nachteile für die Gläubiger bei unzureichender Information durch den SchuldnerInsO§ 270AG Potsdam, Beschl. v. 13.12.2012 – 35 IN 748/12AG PotsdamBeschl.13.12.201235 IN 748/12

Leitsätze der Redaktion:

1. Der Antrag auf Anordnung einer Eigenverwaltung ist wegen zu befürchtender Nachteile für die Gläubiger abzulehnen, wenn der Insolvenzschuldner trotz anwaltlicher Beratung nicht seiner Pflicht nachkommt, umfassend, unverzüglich und wahrheitsgemäß Auskunft über seine Tätigkeit während des vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens zu geben.
2. Selbst wenn die grobe Missachtung der Informationspflichten durch den Schuldner noch zu keinem konkreten Nachteil für die Gläubiger geführt hat, kann die Ablehnung der Eigenverwaltung nach den Umständen des Einzelfalls gerechtfertigt sein, z.B. bei Vorgabe eines Vertragsangebots eines potenziellen Investors wider besseres Wissen.

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