ZIP 2011, 1889

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2011AufsätzeGerrit Hölzle*

Die Fortführung von Unternehmen im Insolvenzeröffnungsverfahren

Zur Reichweite der Kompetenzen des schwachen vorläufigen Insolvenzverwalters

Das ESUG steht unmittelbar vor der Tür. Mit dem Sanierungseröffnungsverfahren der §§ 270a, 270b InsO-E (ESUG) wird ein der Insolvenzeröffnung vorgeschaltetes Verfahren geschaffen, in dem bewusst von der Anordnung der vorläufigen Insolvenz zu Gunsten der Bestellung nur eines (vorläufigen) Sachwalters abgesehen wird. Dadurch soll das Vertrauen der betroffenen Unternehmer in die Sanierungstauglichkeit der modifizierten Instrumente der InsO gesteigert werden. Nicht erst durch die mit dem ESUG heraufbeschworene Diskussion um die Person und die Kompetenzen des vorläufigen Insolvenzverwalters ist die Frage um die Kompetenzzuweisung im Insolvenzeröffnungsverfahren wieder in den Fokus des Interesses gerückt. Auch der seit 1.1.2011 geltende § 55 Abs. 4 InsO hat hierzu seinen Beitrag geleistet, wie die jüngste Entscheidung des AG Düsseldorf vom 8.2.2011, ZIP 2011, 443, zeigt. Diese neuangestoßene Diskussion soll noch einmal zum Anlass genommen werden, im Vorgriff auf die anstehenden Gesetzesänderungen durch das ESUG die Reichweite der Kompetenzen des vorläufigen Insolvenzverwalters ohne Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis in der Unternehmenssanierung bereits im Insolvenzeröffnungsverfahren in ihren Grundzügen zu beleuchten.
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Priv.-Doz., Dr. iur., Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter, Fachanwalt für Insolvenzrecht und für Steuerrecht, Beck & Hölzle, Bremen/Kevelaer

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