ZIP 2015, 2002

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2015AufsätzeHelmut Zipperer*

Rechtsschutzmöglichkeiten des Gesellschafters im Insolvenzeröffnungs- und eröffneten Verfahren

Das Suhrkamp-Verfahren verdankt seine publizistische Aufmerksamkeit, dass es der Mehrheitsgesellschafterin unter Ausnutzung der Instrumente des ESUG gelang, die bisherige GmbH & Co. KG in eine AG umzuwandeln, bei gleichzeitiger Durchbrechung der Sonderrechte, ja der Entmachtung des Minderheitsgesellschafters. Ist ihr Vorgehen „rechtsmissbräuchlich“, weil sie in letzter Konsequenz Zwecke verfolgt, die mit der Befriedigung der Gläubiger nichts zu tun haben, und wäre stattdessen nicht das Ausscheiden des einen oder anderen Gesellschafters, ggf. die freiwillige Liquidation der richtige Weg? Insolvenzrecht versus Gesellschaftsrecht, wem gebührt der Vorrang? Die Positionen sind verhärtet, die Gräben vertieft, der Weg nach einer vermittelnden Lösung scheint versperrt zu sein. Der folgende Beitrag will ausloten, was nach geltendem Recht möglich und hilfreich erscheint, und vielleicht erübrigt sich eine gesetzgeberische Korrektur.
*
Dr. iur., Leiter der Insolvenzabteilung beim AG Mannheim. Der Beitrag verdankt seine Entstehung der Veröffentlichung von Prof. Dr. Carsten Schäfer in ZIP 2015, 1208, dem diese Zeilen in herzlicher Verbundenheit gewidmet sind.

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