ZIP 2001, 1922

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2001RechtsprechungInsolvenz- und SanierungsrechtGVG §§ 23, 24; ZPO § 299 Abs. 2; InsO § 4Keine Akteneinsicht in Sachverständigengutachten zur Ausforschung möglicherweise persönlich haftbaren Geschäftsführers einer insolventen GmbHGVG§ 23GVG§ 24ZPO§ 299InsO§ 4OLG Brandenburg, Beschl. v. 10.08.2001 – 11 VA 10/01 (rechtskräftig; AG Cottbus)OLG BrandenburgBeschl.10.8.200111 VA 10/01rechtskräftigAG Cottbus

Leitsätze der Redaktion:

1. Ein Einsichtsrecht in das Gutachten des im Insolvenzeröffnungsverfahren bestellten Sachverständigen besteht dann nicht, wenn die Akteneinsicht nur dazu dienen soll, einen möglicherweise persönlich haftbar zu machenden GmbH-Geschäftsführer auszuforschen.
2. Die Akteneinsicht in Insolvenzverfahrensakten kann hingegen dann gerechtfertigt sein, wenn das Interesse des Antragstellers an der Akteneinsicht unmittelbaren rechtlichen Bezug zum „Streitstoff“ des Insolvenzverfahrens hat. Jedoch führt die Abwägung auch dann nicht regelmäßig zum Vorrang des Titulierungsinteresses des Einzelgläubigers (Fortführung der Entscheidung OLG Brandenburg vom 25.7.2000 – 11 VA 7/00, ZIP 2000, 1541, dazu EWiR 2000, 1079 (Frind)).

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