ZIP 2013, 2213

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2013RechtsprechungInsolvenz- und SanierungsrechtInsVV § 3 Abs. 1, §§ 2, 8, 10, 11Zu Bemessungsgrundlage und Zuschlägen auf die Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters („Bohlen & Doyen“)InsVV§ 3InsVV§ 2InsVV§ 8InsVV§ 10InsVV§ 11LG Aurich, Beschl. v. 29.10.2013 – 4 T 206/10 (BGH ZIP 2011, 2479)LG AurichBeschl.29.10.20134 T 206/10BGHZIP 2011, 2479

Leitsätze der Redaktion:

1. Eine bestimmte Tätigkeit im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung, die nicht zum Normalfall gehört, rechtfertigt für sich allein noch keine Erhöhung der Vergütung des vorläufigen Verwalters. Veranlasst ist eine Erhöhung erst dann, wenn die Qualität in Quantität, also objektive Tätigkeit und/oder Mehrbelastung umschlägt.
2. Bei der Berechnung der Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters ist in der Gesamtschau zu berücksichtigen, wenn der Verwalter die von ihm erfüllten Zuschlagstatbestände nicht getrennt und isoliert voneinander bearbeitet, sondern auch von Synergieeffekten profitiert, und wenn sich die Zuschlagstatbestände überschneiden.
3. Die Berechnungsgrundlage eines Vergütungsantrags muss mit konkretem Tatsachenvortrag belegt werden, damit das Gericht nachvollziehen kann, wie sich die für die Vergütung maßgebliche Masse errechnet.

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