ZIP 2005, 2211

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2005RechtsprechungGesellschafts- und KapitalmarktrechtHGB § 130a Abs. 3, §§ 171, 172, 177a; GmbHG § 64 Abs. 2Haftung des Geschäftsführers der Komplementär-GmbH einer GmbH & Co. KG für Zahlungen an Gläubiger nach InsolvenzreifeHGB§ 130aHGB§ 171HGB§ 172HGB§ 177aGmbHG§ 64OLG Schleswig, Urt. v. 27.10.2005 – 5 U 82/05 (nicht rechtskräftig; LG Itzehoe)OLG SchleswigUrt.27.10.20055 U 82/05nicht rechtskräftigLG Itzehoe

Leitsätze des Gerichts:

1. Bei der Insolvenz einer GmbH & Co. KG haftet der Geschäftsführer der mit der Geschäftsführung beauftragten Komplementär-GmbH gem. §§ 177a, 130 Abs. 3 Satz 1 HGB auf volle Rückgewähr von Auszahlungen, die trotz Insolvenzreife an Gesellschaftsgläubiger vorgenommen worden sind. Wie im Falle des § 64 Abs. 2 GmbHG kommt es auf die Darlegung eines Gesamtgläubigerschadens nicht an. Jedoch ist dem Geschäftsführer vorzubehalten, seine Gegenansprüche, die sich nach Rang und Höhe mit dem Betrag decken, den die begünstigten Gesellschaftsgläubiger im Insolvenzverfahren erhalten hätten, gegen den Insolvenzverwalter bis zur Höhe des ausgeurteilten Betrages zu verfolgen (Anschluss an BGH ZIP 2001, 235; OLG Schleswig ZIP 2003, 856).
ZIP 2005, 2212
2. Ein Kommanditist kann seine Kommanditeinlage auch durch Zahlung auf ein debitorisch geführtes Gesellschaftskonto und im Wege nachträglicher Umbuchung erbringen.

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