ZIP 2002, 341

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, KölnRWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln0723-9416Zeitschrift für WirtschaftsrechtZIP2002AufsätzeInge Scherer*

Insolvenzanfechtung bei eintragungspflichtigen Rechtsgeschäften

§ 140 Abs. 2 InsO fingiert die Vorverlagerung des für den Rechtserwerb und damit die Insolvenzanfechtung maßgeblichen Zeitpunktes auf den Eintragungsantrag – allerdings nur, wenn der Erwerber den Antrag gestellt hat; eine Insolvenzanfechtung kommt daher nur in Frage, sofern zu diesem Zeitpunkt anfechtungsrelevante Kenntnisse vorlagen. Stellt hingegen der Veräußerer – der spätere Insolvenzschuldner – den Antrag, so ist erstaunlicherweise sein Erwerb – dem Gesetzeswortlaut nach – vollständig anfechtungsfest: Dies ergibt sich aus dem Zusammenspiel der § 140 Abs. 2, §§ 147, 91 Abs. 2 InsO, § 878 BGB. Das kann jedoch nicht gewollt sein.
*
Dr. iur., Universitätsprofessorin in Würzburg

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