ZIP 1988, 571

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0723-9416 Zeitschrift für Wirtschaftsrecht ZIP 1988 Rechtsprechung II. Rechtsprechung zum Handels- und Gesellschaftsrecht BGB §§ 709, 714, 432; ZPO § 51Gewillkürte Prozeßstandschaft des Gesellschafters bei Geltendmachung eines Anspruchs der BGB-Gesellschaft imeigenen Namen BGB§ 709 BGB§ 714 BGB§ 432 ZPO§ 51 BGH, Urt. v. 12.10.1987 – II ZR 21/87, (OLG Düsseldorf)BGHUrt.12.10.1987II ZR 21/87(OLG Düsseldorf)

Amtliche Leitsätze:

1. Die Grundsätze der gewillkürten Prozeßstandschaft können auch angewandt werden, wenn ein Gesellschafter ermächtigt wird, einen Anspruch der Gesellschaft bürgerlichen Rechts im eigenen Namen und auf eigene Rechnung geltend zu machen.
2. Legt der Kläger nur deshalb erstmals im Revisionsverfahren die bereits in der Tatsacheninstanz erteilte Ermächtigung zur Prozeßführung offen, weil es das Berufungsgericht verfahrensfehlerhaft unterlassen hat, ihm diesen Vortrag bereits im Berufungsverfahren zu ermöglichen, so kann der Kläger dies rügen mit der Folge, daß sein erstmaliger Hinweis auf die Ermächtigung zur Prozeßführung zu beachten ist.

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